Rund um den Malchiner See (ca. 22 km)

Start dieser Radtour ist in Malchin: Wir folgen der L20 in Richtung Dahmen. Unterwegs radeln wir nicht nur auf der Basedower Höhe, sondern auch durch den Wald bei Seedorf. Abstecher hinunter zum Malchiner See sind hier durch das Dorf oder über einsame Waldwege leicht möglich. 

Wir fahren weiter die L20 und kommen an Neuhäuser und Rothenmoor vorbei. Dort besteht die Möglichkeit, einen Feldweg und Fußweg zum Malchiner See hinunter und an diesem entlang zu nutzen. So erreichen wir auch Restaurants sowie Zelt- und Übernachtungsmöglichkeiten.

Wir erreichen Dahmen, hier bieten sowohl der Campingplatz als auch die Jugendherberge gute Übernachtungsmöglichkeiten. Es gibt zwei Restaurants und eine große Badestelle mit Liegewiese. Kurz vor dem Ortsende biegen wir rechts in die Straße "Am Kanal" ein, diese führt uns zum Wander- und Fahrradweg nach Ziddorf. Unterwegs bietet sich uns die Möglichkeit, aus etwa 3Metern Höhe das Aussichtshäuschen für einen ausgiebigen Blick über die renaturierten Wiesen am Westende des Malchiner Sees zu nutzen. 

Kurz bevor wir Ziddorf erreichen, zweigt rechts über eine Brücke des neu renaturierten Mühlenbaches der 2013 neu gebaute Wander- und Fahrradweg ab. Dieser führt uns durch schöne Wiesen mit großen, einzeln stehenden alten Weiden nach Schorssow. Hier sehen wir links das Schlosshotel mit Restaurant, und wenn wir durch das Dorf fahren, kommen wir an einem Landhotel (mit Restaurant), einem Museum sowie einer Kirchenruine vorbei. 

Unser weiterer Weg führt uns nach Bülow, Bristow und Wendischhagen über die Peenebrücke wieder nach Süden auf die L20 zurück. Sowohl in Bülow als auch in Bristow können wir auf Feldwegen den Malchiner See ereichen. Vor allem in Bristow ist die Renaissancekirche mit ihrem Mausoleum sowie das gesamte Dorfensemble interessant, es besteht aus einer alten, zum Teil recht gut erhaltenen Gutsanlage, die einige architektonische Überraschugen bereit hält (siehe "Schlösser und Herrenhäuser").

In Wendischhagen existiert bislang (2013) kein öffentlicher Weg, der zum Malchiner See und damit zum Naturschutzgebiet "Wendischhagener Kalkzwischenmoor" führt. Alle Seezugänge sind privat.  --  Kurz hinter Wendischhagen fahren wir rechts in den Weg ab, der uns über die "Wendischhagener Brücke" (Brücke über dem Dahmer Kanal, also der Peene) an einem schönen Pausenplatz vorbei wieder zur L20 nahe der Basedower Höhe". Der L20- Fahrradweg bringt uns wieder nach Malchin. Links blicken wir auf die Wildnis des Peenemoores mit seinen verschiedenen Torfstichen. Etwa einen Kilometer vor der Ortsgrenze Malchin haben wir die Möglichkeit, auf einen Feldweg ab zu biegen und zum größten dieser Torfstiche zu gelangen. Hier gibt es bei einem alten Pumpwerk sogar einen Zugang zur Peene (Dahmer Kanal).